Dienstag, 12. Januar 2016

Der Garten über dem Meer


von 
Mercè Rodoreda
ungekürzt gelesen von
Roger Willemsen

Momentan höre ich die ungekürzte Lesung dieses Buches, von audible. 
Als ich die Inhaltsangabe las, gefiel mir die Idee gut, wie ein Gärtner seine Arbeitgeber und deren Freunde beobachtet. In das Ferienhaus über dem Meer treffen immer wieder die Eigentümer mit ihren Freunden, zu vergnüglichen Urlaubstagen, ein. 
Was steckt hinter der Fassade, der ausgelassenen Gesellschaft? 
In der Zwischenzeit hörte ich die erste von über fünf Hörstunden. Die einfache, klare Denkweise des Gärtners, passend umgesetzt von Roger Willemsen, gefällt mir gut. Ich sehe den liebevoll gepflegten Garten und seine eher oberflächlichen Nutzer vor mir und bin gespannt, was passieren wird.

Ich halte Euch, über meine Hörerfahrungen, auf dem Laufenden.

So, jetzt habe ich das Hörbuch beendet und kann über meine weiteren Eindrücke berichten.

Ich schrieb im ersten Teil ja schon über meine 1. Hörstunde. Darin wurden der Protagonist, also der Gärtner, sowie die weiteren Personen vorgestellt.
In der nächsten Hörstunde erfahren wir mehr aus der Vergangenheit der Herrschaft des Gärtners und lernen den Bauherrn des Nachbargrundstückes kennen.
Ab da nimmt die Geschichte Fahrt auf und der Hörer erlebt so manche Überraschung.

Der Gärtner als Protagonist, der nicht nur Zuschauer, sondern auch handelnde Person ist, ist mir sehr sympathisch. Er liebt Blumen und behandelt sie so, wie es ihnen entspricht. Genau so feinfühlig geht der Gärtner auch mit den Menschen, die ihn umgeben, um.
Immer wieder bemüht er sich um die richtige Entscheidung ins Geschehen einzugreifen, oder es zu unterlassen. Man muss nicht immer alles sagen, was man weiß. Manchmal ist es schonender, zu schweigen.

Ein feines Buch! Ich könnte es mir auch sehr gut gelesen vorstellen, aber Roger Willemsen traf genau den Ton, den ich mir für das Buch auch gewünscht hätte.
Ein gutes Hörbuch!

Samstag, 9. Januar 2016

Chichi

Heute stelle ich Euch sehr gerne meine neue Ente vor. 
Die Entendame stammt von der Königsallee in Düsseldorf. 
Bei ihrem äußeren Erscheinungsbild fiel mir der Name für sie leicht,

 "Chichi"


Ich denke, der Name passt zu ihr. 

Chichi ist für mich von besonderer Bedeutung, denn sie erreichte mich als Weihnachtsgeschenk von einer Literatur-Freundin, die meine Vorlieben kennt.
Diese Freundin dachte beim Kauf von Chichi genau an mich, obwohl es ihr momentan gesundheitlich schlecht geht. Ich weiß das sehr zu schätzen!

Noch ist Chichi bei mir in der Eingewöhnungsphase. Mal sehen welche Rolle sie in meinem Blog übernehmen kann.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Das literarische Quartett vom 2.10.2015






Da ich die Sendung verpasst hatte, sah ich sie mir soeben in der Mediathek an.
Ich kannte die vorgestellten Bücher nicht und so wird es auch bleiben. Die Themen sind nicht meine. Diese Diskussion konnte daran auch nichts ändern.

Das Konzept der Sendung ist so klar, dass es fast weh tut. 
Jedes Mitglied der Runde nimmt eine vorher abgesprochene Rolle ein. 
Die Sendung schließt mit dem grässlichen Ende, eines Vergleiches zu Fußballspielen.  "2:2,  1:3,  3:1  und  1:2"  :o :x 

Ich hörte zwischendurch von Jili Zeh den Satz:

"Die Anstrengung ist spürbar. Es fehlt die Nonchalance."

Das trifft auf die Teilnehmer der Sendung absolut zu. Ich spürte deutlich die Anstrengung einer Dame und der beiden Herren, sich zu profilieren. 

Eine Ausnahme bildete da Christine Westermann. Ich habe den Eindruck, dass das Alter eine Rolle spielt. Sie hat in ihrem Berufsleben alles erreicht. Frau Westermann kann gelassen sein, denn sie braucht nichts mehr zu beweisen.
Ich denke, C.W. geht ihre Bücher nicht wissenschaftlich, sondern mit dem Herzen und ihrem Bauchgefühl an. So, wie es die Mehrheit der Leser auch tut. Das mag für den einen oder anderen Leser zu wenig sein, für mich ist es das nicht. 

Sehr passend fand ich den Schluss der Sendung. Den Filmausschnitt aus einer früheren Aufnahme von Hellmuth Karasek. Da kann ich voll und ganz hinter stehen.