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Samstag, 20. Februar 2016

Umberto Eco

Und wieder ist ein ganz Großer von uns gegangen.

Umberto Eco

Sehr gerne erinnere ich mich an so viele spannende, nachdenkliche und bereichernde Stunden mit seinen Hör-Büchern.
Ich lernte Umberto Eco im Jahr 1995 mit "Der Name der Rose", als Hörspiel mit Ernst Jacobi, Pinkas Braun und Rolf Boysen kennen. Es war zu Beginn meiner Hörbuchleidenschaft.
Daran schlossen sich "Das Foucaultsche Pendel", "Baudolino" und "Wie man mit einem Lachs verreist" an.
Das letzte Buch, das ich von Umberto Eco hörte, war "Der Friedhof von Prag".
Die Lücke, die dieser Autor hinterlässt, wird nicht zu ersetzen sein.  

Montag, 8. Februar 2016

Roger Willemsen ist tot


Es macht mich traurig, dass für Roger Willemsen, nach nur 60 Lebensjahren, seine Zeit gekommen war. Ich kannte Herrn Willemsen nicht persönlich, aber seine Stimme wird mir fehlen.

Ich erinnere mich sehr gerne an angenehme und auch nachdenkliche Hörstunden.



Oder als Sprecher in:

Für seine Bücher, aber auch für Bücher anderer Autoren fand er immer den richtigen Ton. Wie schade, dass er schon gehen musste.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Das literarische Quartett vom 2.10.2015






Da ich die Sendung verpasst hatte, sah ich sie mir soeben in der Mediathek an.
Ich kannte die vorgestellten Bücher nicht und so wird es auch bleiben. Die Themen sind nicht meine. Diese Diskussion konnte daran auch nichts ändern.

Das Konzept der Sendung ist so klar, dass es fast weh tut. 
Jedes Mitglied der Runde nimmt eine vorher abgesprochene Rolle ein. 
Die Sendung schließt mit dem grässlichen Ende, eines Vergleiches zu Fußballspielen.  "2:2,  1:3,  3:1  und  1:2"  :o :x 

Ich hörte zwischendurch von Jili Zeh den Satz:

"Die Anstrengung ist spürbar. Es fehlt die Nonchalance."

Das trifft auf die Teilnehmer der Sendung absolut zu. Ich spürte deutlich die Anstrengung einer Dame und der beiden Herren, sich zu profilieren. 

Eine Ausnahme bildete da Christine Westermann. Ich habe den Eindruck, dass das Alter eine Rolle spielt. Sie hat in ihrem Berufsleben alles erreicht. Frau Westermann kann gelassen sein, denn sie braucht nichts mehr zu beweisen.
Ich denke, C.W. geht ihre Bücher nicht wissenschaftlich, sondern mit dem Herzen und ihrem Bauchgefühl an. So, wie es die Mehrheit der Leser auch tut. Das mag für den einen oder anderen Leser zu wenig sein, für mich ist es das nicht. 

Sehr passend fand ich den Schluss der Sendung. Den Filmausschnitt aus einer früheren Aufnahme von Hellmuth Karasek. Da kann ich voll und ganz hinter stehen.







Freitag, 9. Januar 2015

Ehrlich währt am längsten :-)

Hier möchte ich Euch von einem Erlebnis berichten, das sich heute in Ostfriesland, bei einer Filiale der Bäckereikette unseres Vertrauens, ereignete.

Mein Mann und ich bestellten 2 Kaffee und 2 belegte Brötchen. Werner bezahlte und ich hörte, wie er sagte, dass sich die Verkäuferin bei der Rückgabe des Wechselgeldes wohl geirrt hätte. Da ich auf dem Weg war, mir die Hände zu waschen, kümmerte ich mich nicht weiter darum. 
Als ich an unseren Tisch kam, lag dort ein Päckchen, offensichtlich mit Kuchen gefüllt. 
Mein Mann erklärte mir, dass das ein Dankeschön der Verkäuferin, für seine Ehrlichkeit sei. Die Verkäuferin hatte ihm 4 € zuviel heraus geben wollen.

Für uns ist das klar, dass wir bezahlen, was wir bestellen. Über die beiden frischen und leckeren  "Ochsenaugen" haben wir uns zum Tee aber trotzdem sehr gefreut.

Das war mir schon einen Post in meinem BLOG wert.

Mittwoch, 19. März 2014

Falsch gedacht

Zuerst möchte ein dickes Lob an all die Handwerker verteilen, die in meinem Leben sehr gute Arbeit für mich/uns geleistet haben. 

Vielleicht entstammt meine positive Einstellung Handwerkern gegenüber daher, dass ich selbst ein Handwerker-Kind bin. Ich glaube zu wissen, wie Handwerker "ticken".

Da wir momentan div. Gewerke zu vergeben haben, benötigen wir Angebote von Handwerkern. Alles läuft prima, bis auf einen Termin, in der letzten Woche.

Da kommt doch tatsächlich ein "Fachmann" zum Termin ohne Papier, Kuli, Maßband und Zollstock!!!! Ist es die Möglichkeit? Er möchte zeitlich uneingeschränkten Zugang zu meinem Grundstück haben, obwohl wir natürlich ständig zuhause sein werden, wenn die Arbeiten an unserer Außenalage laufen. Für ihn käme dann evtl. auch ein anderer Fachmann für die Durchführung der Arbeiten. Wir dürfen Angebot und Rechnung ohne Briefkopf erwarten. Das kann er aber erklären.

Auge in Auge sage ich ihm, dass wir uns verstehen.
Bei ihm kam offensichtlich an, dass wir uns einig sind.
Ein grundlegender Irrtum seinerseits!!!!!
Natürlich müssten wir uns sehr, schnell entscheiden, sonst hätte er keine Zeit, den Auftrag anzunehmen.
 
Das Angebot traf ein und war, wie erwartet, sehr unpräzise. Es gab nur ca. Angaben, für die qm-Fläche, das Material, den Stundenlohn und die Dauer der Arbeiten.
Seriöse Angebote sehen anders aus!

Wir beantworteten dieses Angebot natürlich abschlägig. Ob der Handwerker wohl verstanden hat, dass er etwas falsch gemacht und mich missverstanden hat? Ich vermute eher, der ist jetzt stinksauer auf mich.
Für wie blöd hält der mich/uns?

Natürlich vergaben wir den Auftrag an eine andere, seriöse Firma.


Samstag, 1. März 2014

Bitte höre, was ich nicht sage

Auf meiner neuen CD "Frühling in Musik und Poesie" entdeckte ich, im Kapitel 13, folgenden Auszug eines Gedichtes von Charles C. Finn. Ich zitiere wörtlich aus dieser CD:



"Bitte höre, was ich nicht sage.
Lass Dich nicht von mir narren. 
Lass Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage Masken. Masken, die ich fürchte abzulegen und keine davon bin ich.
So tun als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde. 
Aber, lass Dich dadurch nicht täuschen. 

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir und so, als brauchte ich Niemanden. So spiele ich mein Spiel, mein verzweifeltes Spiel. Eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.

Ich rede daher, im gängigen Ton, oberflächlichen Geschwätzes. 
Ich erzähle Dir Alles, was wirklich Nichts ist und Nichts von Alledem, was Wirklich ist, was in mir schreit. 

Deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede. 
Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage. 
Was ich gerne sagen möchte, was ich aber nicht sagen kann. 

Ich verabscheue dieses Versteckspiel, das ich da aufführe. Es ist ein oberflächliches, unechtes Spiel.

Ich möchte wirklich echt und spontan sein können. Einfach ich selbst, aber Du musst mir helfen. Du musst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es gerade das Letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche. 
Nur Du kannst mich zum Leben rufen. 

Jedes Mal, wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedes Mal, wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel. Sehr kleine Flügel, sehr brüchige Schwingen, aber Flügel. 

Dein Gespür und die Kraft Deines Verstehens geben mir Leben. Ich möchte, dass Du das weißt. Ich möchte, dass Du weißt, wie wichtig Du für mich bist. Wie sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, der ich wirklich bin, wenn Du willst. Bitte, ich wünschte, Du wolltest es. 

Du allein kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zittere. 
Du allein kannst mir die Maske abnehmen."

Da mich dieser Text nachdenklich stimmte, recherchierte ich im Internet und fand den Autor mit seiner Original Version.

Bitte anklicken:
 Charles C. Finn

Samstag, 22. Februar 2014

Julia Engelmann

An dieser Stelle stelle ich Euch sehr gerne Julia Engelmann vor.

Sie trat mit einem Poetry-Slam-Vortrag im Bielefelder Hörsaal auf. Ich bin von diesem "Gedicht" ganz begeistert und möchte zu seiner Verbreitung gerne mit beitragen. Wie gut kann ich diese Gedanken aus der Sicht der Jugend betrachten, denn ich war schließlich auch mal jung. Aber auch mit dem Gefühl der Anfang 60-Jährigen ist es stimmig.
Ich freute mich gestern Abend sehr darüber, dass Julia Engelmann in der "NDR Talk Show" eingeladen war. Auch hier überzeugte sie mit ihrem Vortrag das Publikum voll und ganz.

Julia Engelmann: 
Der Vortrag:  

Ich wünsche Euch gute und nachdenkliche Unterhaltung.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Ich bin ganz gerührt

In einem Überraschungspäckchen an mich fand ich heute u.a. eine Karte mit diesem Gedicht:

Die drei Spatzen
von Christian Morgenstern
(1871-1914)

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.
  
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat's niemand nicht.

Sie hör'n alle drei ihrer Herzelein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.


Und genau dieses Gedicht kommt zu mir, wo ich doch auch diesen Winter wieder mehrere Spatzen-Groß-Familien durch den Winter füttern werde und so gerne beobachte.

Sie sind meine lieben Gäste
und herzlich willkommen,
Jahr für Jahr. 
von Renate :-)

Mittwoch, 3. Juli 2013

Spruch des Tages - 1

Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
Wichtig ist, besser zu sein, als du gestern warst.

                                                                             Japanische Weisheit

Für Alles was geht, kommt etwas Neues.

Nachdenklich lese ich in einer
Biographie von Laura Thompson über Agatha Christie

"Sie hatte in der Welt ihrer Träume gelebt, war über 30 Jahre lang die Heldin ihres Lebens und ihrer Bücher gewesen. Nun träumte sie ihre Träume nur noch. Jugend und Schönheit waren verschwunden, ebenso Liebe und Zufriedenheit. An ihre Stelle trat etwas anderes: das Leben als Schriftstellerin."

"Ohne die Bürde einer normalen, weiblichen Erwartenshaltung stellte sie fest, das sie frei war. Sie fühlte sich nicht länger verpflichtet, einem bestimmten Frauenbild zu entsprechen: schlank, gefällig, feminin. Sie konnte sich von diesen Fesseln lösen und eine eigene Persönlichkeit kreieren und sie einfach überstreifen - sie der Welt an ihrer Stelle präsentieren. Und innerlich konnte sie sein, wer immer sie sein wollte. Das war die Freiheit der Schöpferin. Sie hatte alles verloren und alles gefunden."


Samstag, 13. April 2013

Der Glückskeks

Wisse, 
was Du willst, 
oder 
Du musst mögen, 
was Du kriegst.


Samstag, 16. März 2013

"Petra" und "JMaria"

Es ist mir ein Bedürfnis, mich an dieser Stelle  bei
 
"Petra" und "JMaria"  
vom "Buecher4um",  

herzlich für ihre Unterstützung zu bedanken. Ohne die vielen Hinweise der beiden Frauen, auf Bücher und Hörbücher, die mich interessieren könnten, hätte ich so manches Buch oder Hörbuch nicht kennen gelernt. *liebdrück*

Mittwoch, 13. März 2013

Es sitzen drei alte Frauen....

.....zusammen. Wie oft habe ich das wohl schon erlebt?

Ich komme soeben mit Fine von einem schönen Winterspaziergang im Wald zurück. Auf halber Strecke liegt der "Birkenhof", ein schönes Ausflugslokal, das Fine und ich immer wieder gerne, für eine Pause auf einen Cappuccino, aufsuchen. Hier sind auch Hunde und ihre Halter, Reiter und ihre Pferde, Fahrradfahrer und Wanderer immer gern gesehen. :-)

An einem Tisch, in meinem Blick-und Hörbereich, sitzen drei alte Frauen zum Kaffeeklatsch zusammen. Und wieder bestätigt es sich: 

Eine mürrische, unzufriedene "Alte" ist immer dabei!  *grrr*





Dienstag, 12. März 2013

Man macht sich so seine Gedanken

Wie ich hier so schreibe, hänge ich manch einem Gedanken nach.

Mit meinem Alter habe ich kein Problem! Alt ist man dann, wenn man nicht mehr neugierig auf die Zukunft und nicht bereit ist, mit irgend etwas neu zu beginnen. 
Ich kenne so viele Menschen, die um einiges jünger sind als ich und sich nicht an den Computer trauen. Menschenskind, was läuft da alles an ihnen vorbei!! Ich habe dann den Eindruck, dass ich denen davonlaufe. Das finde ich sehr schade!
Aber so ist das im Leben...wenn man sich selbst weiter entwickelt, dann lässt man leider immer auch Menschen im Umfeld zurück.

Nun ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf, von ihnen doch noch eingeholt zu werden. Sie starten ja vielleicht nur etwas später. ;-)