Mittwoch, 7. Februar 2018

"Der nasse Fisch" - die Graphic Novel

Der nasse Fisch
nach dem Roman von Volker Kutscher
gezeichnet von Arne Jysch  

 
Bei meinem letzten Besuch in einer Buchhandlung sprang mir diese Graphic Novel ins Auge. Ich kenne die Serie von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath, da sich bereits einige Fälle des Kommissars in meinem Hörbuchbestand befinden.
Diesen 1. Fall hörte ich jedoch nur an, um dann sofort abzubrechen. Im Hörbuch befinde ich mich nämlich direkt zu Beginn in einem Folterkeller, der auch als solcher benutzt wird. Da bin ich dann mal raus!
 
Trotzdem schaute ich mir die Umsetzung als Graphic Novel interessiert an und stellte fest, dass mir die zeichnerische Umsetzung des Themas gefiel. Mein erster Eindruck war, dass das Buch nicht 1 zu 1 umgesetzt wurde, sondern mit einem gewissen Raum für künstlerische Freiheit.

 
Mir gefällt diese Adaption, denn sie spiegelt gut den damaligen Zeitgeist wider. Die politisch unruhigen Zeiten und die Auswirkungen auf die Menschen, ihr Denken und Handeln.
 
 
Dieser erste Fall ist im Jahr 1929 angesiedelt. Es kommt in Berlin zu Auseinandersetzungen und Krawallen. Für Gereon Rath, der von Köln nach Berlin versetzt wurde, ist es nicht einfach, sich in diesem unbekannten Terrain zurecht zu finden. Aber, er kriegt das hin.
 
Ohne den direkten Vergleich zum Buch zu haben, finde ich diese Graphic Novel für sich betrachtet, als gelungen. Arne Jysch konnte mich mit seinen Zeichnungen überzeugen.

Ich werde mir das Hörbuch wohl doch noch anhören und dann die Graphic Novel dazu nehmen.

Dienstag, 6. Februar 2018

"Seide"

Seide
von Alessandro Baricco

 
ungekürzt gelesen von 
Christian Brückner



Dieses Buch kommt ganz leise daher. Es schreit nicht nach Aufmerksamkeit. Das HörBuch will gefunden werden und ich bin mir sicher, es wird seine Hörer/Leser auch finden.
In diesem Fall werde ich nichts weiter zum Inhalt schreiben, denn es ist alles genauso, wie es auf der Rückseite des Covers zu lesen ist.
Mir fiel die Entscheidung zwischen Buch und Hörbuch zwar schwer, aber ich entschied mich für die ungekürzte Lesung mit Christian Brückner, als Sprecher.

         Was für ein feines Buch!     
Es ist so zart geschrieben, wie Seide.

Christian Brückner setzt dem Ganzen, mit seiner Kunst des Vorlesens, noch die Krone auf.
Seide ist meine absolute Lese- und Hör-Empfehlung für Menschen, die bereit sind, sich auf eine ruhige Geschichte über die Liebe in unterschiedlichen Kulturen, einzulassen.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Henry N. Brown

Die unglaubliche Geschichte des
Henry N. Brown
von 
Anne Helene Bubenzer



Manchmal springen mich Bücher einfach so an, die von mir gelesen werden wollen. 😉 

Dieses Buch kreuzte letzte Woche meinen Lebensweg und liegt jetzt auf meinem Schoß. Henry N. Brown, ein über 70 Jahre alter Kuschelbär erzählt, was er in seinem Bärenleben schon alles erlebt hat und zu oft auch hilflos mit ansehen musste. Sehr gerührt nahm ich mein Bärenkissen dazu, das mit mir auch schon so weit gesegelt ist und viel von der Welt gesehen und erlebt hat. Es ist zwar erst 20 Jahre alt, aber ich habe es noch nie irgendwo vergessen, liegengelassen oder schlecht behandelt. 💖


Dieses Buch ist kein Bisschen kitschig! Sprachlich zart und einfühlsam wird das Verhalten der Menschen und die unterschiedlichen Lebensumstände, in denen sie in diesen Jahrzehnten lebten, beschrieben.

Wunderbar! 💕


Henry N. Brown hat tatsächlich eine eigene Seite bei Facebook. :-)
https://www.facebook.com/die-unglaubliche-Geschichte-des-Henry-N-Brown-189285234483734/